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23.06.2020, 10:02 Uhr

CDU für „Kultur- und Klimalandesgartenschau in Detmold“

CDU will eine Machbarkeitsstudie für die Landesgartenschau in der Residenzstadt beauftragen.

Das die Landespolitik eine Fortführung des Förderprogramms für Landesgartenschauen 2026/29 beschlossen hat, ist ein wichtiges Signal für die nachhaltige Entwicklung und den Klimaschutz in NRW. Auch eine Landesgartenschau in Detmold kann dazu beitragen, die Lebensqualität vor Ort zu verbessern und städtebauliche Probleme lösen. Die CDU versteht die Gartenschau als eine herausragende Chance, sich innovativ als attraktiven klimaorientierten Zielort auf der Landkarte eines erstarkenden Städte- und Kulturtourismus zu positionieren. Der Impuls der Gartenschau soll den traditionsreichen Wirtschaftsfaktor, Tourismus und Fremdenverkehr, deutlich vitalisieren und den Einzelhandel in der Innenstadt stärken. Wir plädieren daher für eine Machbarkeitsstudie, die von der historischen Innenstadt in den Detmolder Süden reicht, sagt Jörg Thelaner. Hier gibt es viele Ansätze die derzeit positiven Entwicklungen rund um das Freilichtmuseum, die Adlerwarte, Erlebniswelt Wandern und das Hermannsdenkmal mit deren Synergien für eine langfristige Zielperspektive zu verknüpfen.

 Die CDU ist sich sicher, dass „Lippes lebendige Vielfalt“ ein großartiges Handlungsfeld widerspiegelt, das gebündelt in einer Kultur- und Biodiversitätslandesgartenschau zu einem nachhaltigen Zukunftskonzept manifestiert werden können.

Thelaner  sieht die Gartenschau als eine innovative Plattform vielfältiger Themenschwerpunkte, die einer breiten Bevölkerungsschicht nachhaltiges Gestalten näherbringen kann.

Beispielhaft gehören zu diesen Themenfeldern:

Förderung der Artenvielfalt:

Beiträge zum Insektenschutz durch das Bündnis für blühende Landschaften in Lippe

Der Bildungsstützpunkt Rolf’scher Hof bekannt für eine hervorragende Kinder- und Jugendarbeit der Naturschutzverbände.

Darstellung und Ausführungsbeispiele zur Umgestaltung insektenfreundlicher Privatgärten und Grünflächen.

Schaffung von Stadtgärten in der Innenstadt als temporäre Lebensräume für Erholungssuchende und Touristen.

Mobilität und Digitales:

Einsatz von autonomen Shuttle- Fahrzeugen als bedarfsgerechte Mobilitätslösung im Landesgartenschaugelände in Zusammenarbeit mit der TH OWL.

Grüner Gartenschaucampus als nachhaltiger und digitaler Lern- und Erlebnisort für Schüler- und Studierende, sowie ein blühender musikalischer Kulturort der angrenzenden HFM.

Klimaschutz:

Die aktuell großen Themen der Stadtbegrünung wie zum Beispiel funktionale Stadtvegetation der Zukunft, Wohnen und Arbeiten in einer grünen Zukunftsstadt, Klimawandel, integrierte Regenwasserbewirtschaftung, nachhaltige Unterhaltungs- und Betreiberkonzepte, sowie Mobilitätskonzepte bieten den Stoff für neue Visionen, so Thelaner, die in der Gartenschau ihren Platz finden.

 

Stärkung der touristischen Ziele:

Einbindung der touristischen Ziele in die Gartenschauthemen:

·         LWL - Freilichtmuseum:  z:B. Gartenlandschaften nach historischem Vorbild.  In angelegten Hofgärten könnten jede Menge alte Pflanzenarten und -sorten entdeckt und Schmuckgärten erkundet werden.

 

·         Adlerwarte:z.B. Ein beflügelter Gartenschauausflug im traumhaften Ambiente mit Panoramablick

 

 

·         Vogelpark Heiligenkirchen: z. B. Vielfältige zoologische Garten- und Parkanlage mit der Verpflichtung zu Arten- und Naturschutz gemäß den Vorgaben der "Welt-Zoo-Naturschutzstrategie

 

·         Hermannsdenkmal /Erlebniswelt Wandern: z.B. Ausgangspunkt für wunderschöne Wanderungen durch das Gartenschaugelände mit kompetenter Führung.

 

Die CDU möchte zeitnah die Rahmenbedingungen für diese riesige städtebauliche Chance in einer Machbarkeitsstudie überprüfen lassen. Ein entsprechender Antrag wurde an den Rat übergeben.